Burmilla

MittelgroßRuhigFamilienfreundlichWohnung

Herkunft: Großbritannien · Lebenserwartung: 12-15 Jahre

Burmilla in einer Landschaft ihres Herkunftslandes (KI-generiertes Bild)
KI – KI-generiertes Bild

Steckbrief: Burmilla

Herkunft
Großbritannien
Größe
Mittel (z.B. 4 - 6 kg)
Lebens­erwartung
12-15 Jahre
Fell
Kurzhaar
Farben & Muster
Silber
Charakter-Eigenschaften
  • Ruhig & Gelassen
  • Familienfreundlich
  • Aktiv & Verspielt
Haltung
Reine Wohnungshaltung möglich
Verträglichkeit
  • Kinderfreundlich
  • Verträgt sich mit anderen Katzen
Pflege­aufwand
Jagdtrieb
Krankheits­anfälligkeit/Tierarzt-Risiko
Robust (Normale Vorsorge)
Rassecode (Stammbaum)
BML von der FIFe anerkannt · Code erklärt

Passt zu dir, wenn …

  • du in einer Wohnung ohne Freigang lebst
  • du wenig Zeit für Fellpflege hast
  • du es zu Hause eher gemütlich magst
  • du gern und oft mit deiner Katze spielst
  • Kinder in deinem Haushalt leben

Eine kleine Geschichte

Silberstreif

Lilli hat ein Fell, das im Licht schimmert, als hätte jemand Silber darüber gestäubt, und Augen, die wie mit Kajal umrandet aussehen. Ihre Menschen sagen, sie sei die eleganteste Katze der Straße.

Lilli selbst hält davon nichts. Sie spielt lieber mit Haargummis, liegt mit allen vieren in der Luft auf dem Teppich und lässt sich vom kleinen Jonas den Bauch kraulen. Ganz entspannt, ganz freundlich, ganz unkompliziert. Elegant sein kann sie schließlich auch im Schlaf.

Frei erfunden – aber typisch Burmilla.

Die Burmilla entstand in den 1980er-Jahren in Großbritannien aus einer zufälligen Verpaarung eines Chinchilla-Persers mit einer Burma. Typisch ist das silbrig schimmernde Fell mit dunkler Spitzenfärbung und die wie mit Kajal umrandeten Augen.

Sie ist ausgeglichen, freundlich und verspielt, ohne übermäßig fordernd zu sein. Mit Kindern versteht sie sich meist gut. Für die Wohnungshaltung ist sie gut geeignet. Das Fell ist pflegeleicht.

Herkunft und Geschichte

Burmilla im Porträt (KI-generiertes Bild)KI – KI-generiertes Bild

Die Burmilla entstand 1981 in Großbritannien durch einen glücklichen Zufall. Ein silberner Chinchilla-Perserkater namens Sanquist sollte kastriert werden, traf aber vorher auf eine lilafarbene Burma-Katze namens Fabergé. Die vier Kitten waren kurzhaarig, silbern schimmernd und so bezaubernd, dass ihre Besitzerin eine neue Rasse daraus entwickelte. Der Name setzt sich aus Burma und Chinchilla zusammen.

Aussehen

Die Burmilla ist mittelgroß, muskulös und elegant. Sie wiegt meist 3 bis 5,5 kg. Typisch ist das silbrig-weiße Fell mit dunkler Spitzenfärbung („Shaded“ oder „Tipped“), das wie bereift wirkt. Die großen grünen Augen sind wie mit Kajal umrandet, auch Nase und Lippen sind dunkel konturiert. Es gibt sie meist in Kurzhaar, die halblanghaarige Variante wird teils als eigene Rasse (Tiffanie) geführt.

Wesen im Alltag

Burmilla beim Spielen mit einem Wollknäuel (KI-generiertes Bild)KI – KI-generiertes Bild

Die Burmilla verbindet die Gelassenheit des Persers mit der Verspieltheit der Burma. Sie ist freundlich, ausgeglichen und anhänglich, ohne übermäßig fordernd zu sein. Sie spielt gern, bleibt oft bis ins Alter verspielt und sucht die Nähe ihrer Menschen. Mit Kindern, anderen Katzen und Hunden kommt sie meist sehr gut aus.

Haltung und Beschäftigung

Die Burmilla ist eine gute Wohnungskatze, ein gesicherter Balkon ist ein schöner Zusatz. Ein Kratzbaum mit gemütlichen Liegeplätzen und tägliche Spielrunden mit Federangel und Bällen halten sie fit. Weil sie gesellig ist, freut sie sich über eine zweite Katze, besonders wenn du viel außer Haus bist.

Pflege und Ernährung

Burmilla mit Pflegebürste (KI-generiertes Bild)KI – KI-generiertes Bild

Das kurze, weiche Fell hat etwas Unterwolle. Einmal pro Woche bürsten reicht, im Fellwechsel häufiger. Gib ein hochwertiges Nassfutter in abgemessenen Portionen, denn wie die Burma frisst sie gern. Ein schlankes Gewicht ist auch wegen des Diabetes-Risikos aus der Burma-Linie wichtig.

Gesundheit

Die Burmilla gilt als robust. Durch ihre Vorfahren sind PKD (Perser) sowie Hypokaliämie und eine Neigung zu Diabetes (Burma) möglich. Für PKD und Hypokaliämie gibt es Gentests. Außerdem werden vereinzelt Allergien beschrieben. Burmillas werden meist 12 bis 15 Jahre alt.

Was kostet eine Burmilla?

Die Burmilla ist in Deutschland selten, Kitten aus seriöser Zucht kosten meist etwa 900 bis 1.400 Euro (Richtwert, Stand 2026). Laufend solltest du mit rund 70 bis 100 Euro im Monat rechnen. Frag nach den Gentests für PKD und Hypokaliämie. Silbern schimmernde Hauskatzen ohne Papiere sind keine Burmilla.

Burmilla im Video

Vom Kitten zur Katze

Burmilla-Kitten im ersten eigenen Zimmer (KI-generiertes Bild)
Kitten Burmilla-Kitten
Burmilla im Porträt (KI-generiertes Bild)
Erwachsen Burmilla, mittelgroße Rasse

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Häufige Fragen zur Burmilla

Wie groß wird eine Burmilla?

Die Burmilla gehört zu den mittelgroßen Katzenrassen. Ausgewachsene Tiere wiegen meist etwa 4 bis 6 kg.

Wie alt wird eine Burmilla?

Die Lebenserwartung einer Burmilla liegt bei etwa 12 bis 15 Jahren. Gute Ernährung, Bewegung und regelmäßige Vorsorge beim Tierarzt tragen dazu bei.

Welchen Charakter hat die Burmilla?

Die Burmilla gilt als ruhig, familienfreundlich und aktiv. Jede Katze ist trotzdem ein Individuum – Herkunft, Prägung und Umgang spielen eine große Rolle.

Kann man eine Burmilla in der Wohnung halten?

Ja. Reine Wohnungshaltung ist bei der Burmilla gut möglich, wenn sie genug Beschäftigung, Kratz- und Klettermöglichkeiten bekommt.

Verträgt sich die Burmilla mit Kindern und anderen Tieren?

Die Burmilla gilt als verträglich mit Kindern und anderen Katzen. Wichtig ist trotzdem eine ruhige, schrittweise Eingewöhnung.

Wie pflegeintensiv ist die Burmilla?

Der Pflegeaufwand ist gering (2 von 5). Gelegentliches Bürsten reicht meist aus.

Ist die Burmilla anfällig für Krankheiten?

Die Burmilla gilt als robust. Normale Vorsorge mit Impfungen, Entwurmung und jährlichem Check-up reicht in der Regel.

Passt die Burmilla zu dir?

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Erfahrungen von Halter:innen

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  • Was hat dich an deiner Burmilla am meisten überrascht?
  • Wie viel Zeit brauchen Pflege und Beschäftigung wirklich?
  • Wie verträgt sie sich mit Kindern, Hunden oder anderen Katzen?
  • Was würdest du jemandem raten, der sich eine Burmilla holen möchte?

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