Steckbrief: Burma
- Herkunft
- Myanmar
- Größe
- Mittel (z.B. 4 - 6 kg)
- Lebenserwartung
- 15-18 Jahre
- Fell
- Kurzhaar
- Farben & Muster
- Braun / Schokolade
- Charakter-Eigenschaften
- Haltung
- Reine Wohnungshaltung möglich
- Verträglichkeit
- Pflegeaufwand
- Jagdtrieb
- Krankheitsanfälligkeit/Tierarzt-Risiko
- Robust (Normale Vorsorge)
- Rassecode (Stammbaum)
- BUR von der FIFe anerkannt · Code erklärt
Passt zu dir, wenn …
- du in einer Wohnung ohne Freigang lebst
- du wenig Zeit für Fellpflege hast
- du eine verschmuste Begleiterin suchst
- du Unterhaltungen mit deiner Katze magst
- Kinder in deinem Haushalt leben
Eher nicht, wenn …
- du eine besonders leise Katze möchtest
Eine kleine Geschichte
Mocca, der Schatten
Mocca folgt Anna überallhin. In die Küche, ins Bad, auf den Balkon zum Blumengießen. Wenn sie die Tür zumacht, sitzt er davor und erzählt ihr durch das Holz, wie ungerecht die Welt ist.
Dabei ist er kein bisschen aufdringlich – nur sehr, sehr anhänglich. Er schläft in ihrer Armbeuge, begrüßt jeden Besuch wie einen alten Freund und spielt mit Annas Nichten so lange Fangen, bis alle drei lachend auf dem Teppich liegen. Mocca ist überzeugt: Das Leben ist am schönsten, wenn man es teilt.
Frei erfunden – aber typisch Burma.
Die Burma stammt ursprünglich aus Südostasien und wurde in den USA und Großbritannien weitergezüchtet. Sie hat einen kompakten, muskulösen Körper und ein seidiges, eng anliegendes Kurzhaarfell.
Burmas sind sehr menschenbezogen, gesprächig und verspielt. Sie folgen ihren Menschen auf Schritt und Tritt und mögen es nicht, allein zu sein. Für Familien und die Wohnungshaltung sind sie gut geeignet, eine Zweitkatze ist oft sinnvoll. Die Fellpflege ist minimal.
Herkunft und Geschichte
KI – KI-generiertes BildDie Burma geht auf eine einzige Katze zurück: Wong Mau, eine walnussbraune Katze, die 1930 aus Burma (Myanmar) in die USA kam. Der Arzt Joseph Thompson verpaarte sie mit Siamkatzen und begründete so die Rasse. In Großbritannien wurde sie parallel weitergezüchtet. Dadurch gibt es heute zwei Typen: die rundere, kompaktere Amerikanische Burma und die etwas schlankere Europäische Burma.
Aussehen
Die Burma ist mittelgroß, kompakt und überraschend schwer für ihre Größe – oft als „Ziegelstein in Seide“ beschrieben. Sie wiegt meist 3,5 bis 6 kg. Das kurze, sehr eng anliegende Fell glänzt wie Satin. Die Farbe ist am Körper gleichmäßig und an Gesicht, Ohren und Pfoten nur wenig dunkler. Klassisch ist Braun (Sable), dazu kommen Blau, Chocolate, Lilac und weitere Farben. Die Augen sind goldgelb.
Wesen im Alltag
KI – KI-generiertes BildBurmas sind extrem menschenbezogen, verspielt und gesprächig. Sie folgen ihren Menschen überallhin, wollen auf den Schoß, ins Bett und ans Frühstück. Sie sind neugierig und verspielt bis ins hohe Alter und lieben es, im Mittelpunkt zu stehen. Fremde begrüßen sie oft freundlich. Allein sein vertragen sie schlecht – für Berufstätige sind zwei Burmas oder eine Burma mit einer anderen geselligen Katze die bessere Wahl.
Haltung und Beschäftigung
Die Burma ist eine sehr gute Wohnungskatze, solange sie Gesellschaft und Beschäftigung hat. Für Freigang ist sie zu vertrauensvoll, ein gesicherter Balkon ist dagegen ideal. Plane täglich Spielzeit ein: Apportieren, Federangel, Futterspiele und kleine Tricks. Kratzbäume und Liegeplätze in der Nähe ihrer Menschen sind ihr wichtiger als abgelegene Rückzugsorte.
Pflege und Ernährung
KI – KI-generiertes BildDas kurze Satinfell braucht kaum Pflege. Ein wöchentliches Streichen mit einem Gummihandschuh oder einem Seidentuch bringt es zum Glänzen. Burmas lieben Futter und neigen zu Übergewicht. Füttere ein hochwertiges Nassfutter in abgemessenen Portionen und nutze Futter als Spiel. Weil die Rasse ein erhöhtes Diabetes-Risiko hat, ist ein gesundes Gewicht besonders wichtig.
Gesundheit
Bei der Burma sind mehrere Erbkrankheiten bekannt. Die Hypokaliämie (Kaliummangel mit Muskelschwäche) lässt sich mit einem Gentest der Eltern vermeiden. Außerdem haben Burmas ein erhöhtes Risiko für Diabetes, besonders bei Übergewicht. In amerikanischen Linien kommt ein schwerer Schädeldefekt bei Kitten vor, für den es ebenfalls einen Gentest gibt. Gesunde Burmas werden oft 15 Jahre und älter.
Was kostet eine Burma?
Ein Kitten aus seriöser Zucht kostet meist etwa 900 bis 1.400 Euro (Richtwert, Stand 2026). Laufend solltest du mit rund 70 bis 100 Euro im Monat rechnen. Frag nach dem Hypokaliämie-Gentest der Eltern und – bei amerikanischen Linien – nach dem Test auf den Schädeldefekt. Viele Züchter geben Burmas gern zu zweit ab, weil sie Gesellschaft so sehr brauchen.
Burma im Video
Vom Kitten zur Katze


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Häufige Fragen zur Burma
Wie groß wird eine Burma?
Die Burma gehört zu den mittelgroßen Katzenrassen. Ausgewachsene Tiere wiegen meist etwa 4 bis 6 kg.
Wie alt wird eine Burma?
Die Lebenserwartung einer Burma liegt bei etwa 15 bis 18 Jahren. Gute Ernährung, Bewegung und regelmäßige Vorsorge beim Tierarzt tragen dazu bei.
Welchen Charakter hat die Burma?
Die Burma gilt als verschmust, gesprächig und familienfreundlich. Jede Katze ist trotzdem ein Individuum – Herkunft, Prägung und Umgang spielen eine große Rolle.
Kann man eine Burma in der Wohnung halten?
Ja. Reine Wohnungshaltung ist bei der Burma gut möglich, wenn sie genug Beschäftigung, Kratz- und Klettermöglichkeiten bekommt.
Verträgt sich die Burma mit Kindern und anderen Tieren?
Die Burma gilt als verträglich mit Kindern, Hunden und anderen Katzen. Wichtig ist trotzdem eine ruhige, schrittweise Eingewöhnung.
Wie pflegeintensiv ist die Burma?
Der Pflegeaufwand ist gering (1 von 5). Gelegentliches Bürsten reicht meist aus.
Ist die Burma anfällig für Krankheiten?
Die Burma gilt als robust. Normale Vorsorge mit Impfungen, Entwurmung und jährlichem Check-up reicht in der Regel.
Passt die Burma zu dir?
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