Pixie-bob

GroßRuhigCleverBalkon

Herkunft: USA · Lebenserwartung: 12-14 Jahre

Foto: Nathalie Bent, CC BY 2.5, via Wikimedia Commons

Steckbrief: Pixie-bob

Herkunft
USA
Größe
Groß (z.B. über 6 kg)
Lebens­erwartung
12-14 Jahre
Fell
  • Kurzhaar
  • Halblanghaar
Farben & Muster
  • Getupft oder marmoriert
  • Getigert (Tabby)
Charakter-Eigenschaften
  • Ruhig & Gelassen
  • Sehr intelligent (fordert Beschäftigung)
  • Anhänglich & Verschmust
Haltung
Wohnung mit gesichertem Balkon empfohlen
Verträglichkeit
  • Kinderfreundlich
  • Verträgt sich mit Hunden
  • Verträgt sich mit anderen Katzen
Pflege­aufwand
Jagdtrieb
Krankheits­anfälligkeit/Tierarzt-Risiko
Robust (Normale Vorsorge)
Rassecode (Stammbaum)
PBL / PBS nicht von der FIFe anerkannt, Code anderer Verbände · Code erklärt

Passt zu dir, wenn …

  • du einen gesicherten Balkon hast
  • du wenig Zeit für Fellpflege hast
  • du eine verschmuste Begleiterin suchst
  • du es zu Hause eher gemütlich magst
  • Kinder in deinem Haushalt leben

Eher nicht, wenn …

  • du nur eine kleine Wohnung ohne Balkon bieten kannst
  • du wenig Zeit für Beschäftigung und Spiel hast

Eine kleine Geschichte

Bob, der Wachkater

Bob sieht aus wie ein kleiner Rotluchs: getupftes Fell, Luchspinsel an den Ohren und ein kurzer Schwanz. An seinen Vorderpfoten hat er sechs Zehen. Er ist stolz darauf.

Bob ist treu wie ein Hund. Er wartet an der Tür, begleitet seine Menschen auf Spaziergängen an der Leine und begrüßt Besucher mit einem prüfenden Blick. Ist der Besuch in Ordnung, schnurrt er. Ist er es nicht, setzt er sich vor die Tür. Bob nimmt seine Aufgabe als Wachkater ernst.

Frei erfunden – aber typisch Pixie-bob.

Der Pixie-bob ist eine Rasse aus den USA, die mit ihrem kurzen Schwanz, den Luchspinseln und dem gepunkteten Fell an einen kleinen Rotluchs erinnert. Viele Pixie-bobs haben zusätzliche Zehen.

Trotz des wilden Aussehens ist er ruhig, intelligent und sehr treu, oft mit hundeähnlichem Verhalten. Viele lassen sich an die Leine gewöhnen. Ein gesicherter Balkon und genug Beschäftigung sind ideal. Das Fell ist pflegeleicht.

Herkunft und Geschichte

Der Pixie-bob geht auf die Züchterin Carol Ann Brewer zurück, die 1985 im Bundesstaat Washington (USA) einen großen Kater mit Stummelschwanz und vielen Zehen aufnahm. Er stammte angeblich von einem Rotluchs ab – genetische Tests zeigten aber, dass Pixie-bobs reine Hauskatzen sind. Ein Kitten aus dem ersten Wurf hieß Pixie und gab der Rasse den Namen. Der Verband TICA erkannte den Pixie-bob 1998 an.

Aussehen

Der Pixie-bob ist mittelgroß bis groß, kräftig und muskulös, mit tiefer Brust. Kater wiegen meist 5 bis 8 kg, Katzen 4 bis 5,5 kg. Er erinnert an einen kleinen Rotluchs: mit kurzem Stummelschwanz, Luchspinseln, Backenbart und braun getupftem Fell. Viele Pixie-bobs haben zusätzliche Zehen (Polydaktylie), bei dieser Rasse sind bis zu sieben Zehen pro Pfote erlaubt. Es gibt Kurz- und Halblanghaar.

Wesen im Alltag

Trotz des wilden Aussehens ist der Pixie-bob ruhig, klug und sehr treu, oft mit hundeähnlichem Verhalten. Er folgt seinen Menschen, apportiert und lässt sich an die Leine gewöhnen. Statt laut zu miauen, zirpt und gurrt er. Mit Kindern, anderen Katzen und Hunden kommt er meist gut zurecht.

Haltung und Beschäftigung

Der Pixie-bob fühlt sich in der Wohnung mit gesichertem Balkon wohl, auch gesicherter Freigang ist ideal. Er braucht stabile Kratzbäume und tägliche Spielzeit. Clickertraining und Spaziergänge am Geschirr passen zu seinem Wesen.

Pflege und Ernährung

Das dichte Fell braucht wöchentliches Bürsten, bei Halblanghaar etwas mehr. Bei Tieren mit zusätzlichen Zehen solltest du die Krallen regelmäßig kontrollieren, weil sie leichter einwachsen. Gib ein hochwertiges, fleischreiches Nassfutter. Als großer, eher ruhiger Kater neigt er zu Übergewicht.

Gesundheit

Der Pixie-bob gilt als robust. Vereinzelt sind HCM und Fruchtbarkeitsprobleme beschrieben, seriöse Züchter lassen die Elterntiere per Herzultraschall untersuchen. Die zusätzlichen Zehen sind meist unproblematisch, sollten aber im Blick behalten werden. Pixie-bobs werden meist 12 bis 15 Jahre alt.

Was kostet ein Pixie-bob?

Der Pixie-bob ist in Deutschland sehr selten, Kitten aus seriöser Zucht kosten meist etwa 1.200 bis 2.000 Euro (Richtwert, Stand 2026). Laufend solltest du mit rund 70 bis 110 Euro im Monat rechnen. Frag nach Herzultraschall der Eltern und nach dem Stammbaum.

Pixie-bob im Video

Vom Kitten zur Katze

Pixie-bob-Kitten im ersten eigenen Zimmer (KI-generiertes Bild)
Kitten Pixie-bob-Kitten
Pixie-bob – typisches Exemplar der Rasse
Erwachsen Pixie-bob, große Rasse

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Häufige Fragen zur Pixie-bob

Wie groß wird eine Pixie-bob?

Die Pixie-bob gehört zu den großen Katzenrassen. Ausgewachsene Tiere, vor allem Kater, wiegen oft über 6 kg.

Wie alt wird eine Pixie-bob?

Die Lebenserwartung einer Pixie-bob liegt bei etwa 12 bis 14 Jahren. Gute Ernährung, Bewegung und regelmäßige Vorsorge beim Tierarzt tragen dazu bei.

Welchen Charakter hat die Pixie-bob?

Die Pixie-bob gilt als ruhig, sehr klug und verschmust. Jede Katze ist trotzdem ein Individuum – Herkunft, Prägung und Umgang spielen eine große Rolle.

Kann man eine Pixie-bob in der Wohnung halten?

Ja, aber am besten mit gesichertem Balkon. Die Pixie-bob schätzt frische Luft und Abwechslung; eine kleine Wohnung ohne Balkon ist eher nicht ideal.

Verträgt sich die Pixie-bob mit Kindern und anderen Tieren?

Die Pixie-bob gilt als verträglich mit Kindern, Hunden und anderen Katzen. Wichtig ist trotzdem eine ruhige, schrittweise Eingewöhnung.

Wie pflegeintensiv ist die Pixie-bob?

Der Pflegeaufwand ist gering (2 von 5). Gelegentliches Bürsten reicht meist aus.

Ist die Pixie-bob anfällig für Krankheiten?

Die Pixie-bob gilt als robust. Normale Vorsorge mit Impfungen, Entwurmung und jährlichem Check-up reicht in der Regel.

Passt die Pixie-bob zu dir?

Finde in gut einer Minute heraus, welche Rassen am besten zu deinem Alltag passen.

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