Steckbrief: Himalayan
- Herkunft
- USA
- Größe
- Mittel (z.B. 4 - 6 kg)
- Lebenserwartung
- 12-15 Jahre
- Fell
- Langhaar
- Farben & Muster
- Charakter-Eigenschaften
- Haltung
- Reine Wohnungshaltung möglich
- Verträglichkeit
- Verträgt sich mit anderen Katzen
- Pflegeaufwand
- Jagdtrieb
- Krankheitsanfälligkeit/Tierarzt-Risiko
- Bekannte Erbkrankheiten (z.B. HCM/HD-Risiko)
Passt zu dir, wenn …
- du in einer Wohnung ohne Freigang lebst
- dir regelmäßiges Bürsten Freude macht
- du eine verschmuste Begleiterin suchst
- du es zu Hause eher gemütlich magst
Eher nicht, wenn …
- du keine Zeit für fast tägliche Fellpflege hast
- du bei Vorsorge und Tierarztkosten sparen möchtest
Eine kleine Geschichte
Prinzessin Blau
Blue hat ein langes, weiches Fell, dunkle Abzeichen und Augen so blau wie ein Bergsee. Sie bewegt sich langsam und würdevoll, als wüsste sie, dass alle sie bewundern.
Jeden Morgen setzt sie sich vor ihre Menschin und wartet auf das Bürsten. Das ist ihr Ritual, und sie genießt es mit halb geschlossenen Augen. Danach legt sie sich auf das weiche Kissen am Fenster und schläft. Lärm mag sie nicht, Hektik noch weniger. Bei Blue geht alles ganz ruhig. Wie es sich für eine Prinzessin gehört.
Frei erfunden – aber typisch Himalayan.
Die Himalayan ist eine Perserkatze mit Point-Zeichnung, also dunkleren Abzeichen an Gesicht, Ohren, Pfoten und Schwanz, kombiniert mit blauen Augen. In manchen Verbänden gilt sie als Farbvariante des Persers.
Sie ist ruhig, sanft und sehr anhänglich, ideal für ein ruhiges Zuhause. Ihr langes, dichtes Fell muss täglich gekämmt werden. Durch die oft sehr kurze Nase können Atem- und Augenprobleme auftreten. Achte auf einen Züchter, der gesunde, gemäßigte Tiere züchtet und die Eltern auf Erbkrankheiten testet.
Herkunft und Geschichte
KI – KI-generiertes BildDie Himalayan entstand in den 1930er- bis 1950er-Jahren in den USA und Großbritannien, als Züchter Perserkatzen mit Siamkatzen kreuzten. Ziel war eine Katze mit dem Körper und Fell des Persers und der Point-Zeichnung und den blauen Augen der Siam. Benannt ist sie nach dem Himalaya-Kaninchen, das eine ähnliche Zeichnung hat. In Europa heißt sie meist Colourpoint-Perser und gilt als Farbvariante des Persers.
Aussehen
Die Himalayan hat den kompakten, gedrungenen Körper des Persers mit kurzen, kräftigen Beinen. Sie wiegt meist 3,5 bis 6 kg. Der runde Kopf hat kleine Ohren und große, runde, tiefblaue Augen. Das sehr lange, dichte Fell ist hell, Gesicht, Ohren, Beine und Schwanz sind dunkler – etwa Seal, Blue, Chocolate, Lilac oder Red.
Wesen im Alltag
KI – KI-generiertes BildDie Himalayan ist ruhig, sanft und sehr anhänglich, etwas verspielter als der klassische Perser. Sie liebt einen ruhigen Haushalt mit festen Abläufen und gemütliche Stunden auf dem Sofa. Mit Kindern, die behutsam mit ihr umgehen, und mit anderen ruhigen Tieren kommt sie gut zurecht.
Haltung und Beschäftigung
Die Himalayan ist eine reine Wohnungskatze, ein gesicherter Balkon mit Schatten ist eine schöne Ergänzung. Sie springt wenig, niedrige und breite Liegeflächen sind wichtiger als hohe Kletterbäume. Kurze, ruhige Spielrunden halten sie fit. Wegen der kurzen Nase verträgt sie Hitze schlecht.
Pflege und Ernährung
KI – KI-generiertes BildDie Pflege ist aufwendig: Das lange Fell muss täglich gekämmt werden, sonst verfilzt es. Auch die Augen brauchen tägliche Pflege, weil sie bei kurznasigen Tieren oft tränen. Flache, breite Näpfe erleichtern das Fressen. Gib ein hochwertiges Nassfutter in abgemessenen Portionen.
Gesundheit
Wie der Perser ist die Himalayan für die Nierenerkrankung PKD bekannt, ein Gentest der Eltern ist Pflicht. Bei sehr flachen Gesichtern kommen Atemprobleme, verengte Tränenkanäle und Zahnfehlstellungen hinzu – extreme Zuchtformen gelten als Qualzucht. Außerdem sind HCM und Hautprobleme bekannt. Himalayans werden meist 12 bis 15 Jahre alt.
Was kostet eine Himalayan?
Ein Kitten aus seriöser Zucht kostet meist etwa 800 bis 1.500 Euro (Richtwert, Stand 2026). Laufend solltest du mit rund 70 bis 120 Euro im Monat rechnen, plus Pflegezubehör. Frag nach dem PKD-Gentest der Eltern und wähle bewusst einen gemäßigten Typ mit deutlich sichtbarer Nase und offenen Nasenlöchern.
Himalayan im Video
Vom Kitten zur Katze


Alles über Himalayan-Kitten: Bilder, Entwicklung und Kauf-Tipps →
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Häufige Fragen zur Himalayan
Wie groß wird eine Himalayan?
Die Himalayan gehört zu den mittelgroßen Katzenrassen. Ausgewachsene Tiere wiegen meist etwa 4 bis 6 kg.
Wie alt wird eine Himalayan?
Die Lebenserwartung einer Himalayan liegt bei etwa 12 bis 15 Jahren. Gute Ernährung, Bewegung und regelmäßige Vorsorge beim Tierarzt tragen dazu bei.
Welchen Charakter hat die Himalayan?
Die Himalayan gilt als ruhig und verschmust. Jede Katze ist trotzdem ein Individuum – Herkunft, Prägung und Umgang spielen eine große Rolle.
Kann man eine Himalayan in der Wohnung halten?
Ja. Reine Wohnungshaltung ist bei der Himalayan gut möglich, wenn sie genug Beschäftigung, Kratz- und Klettermöglichkeiten bekommt.
Verträgt sich die Himalayan mit Kindern und anderen Tieren?
Die Himalayan gilt als verträglich mit anderen Katzen. Wichtig ist trotzdem eine ruhige, schrittweise Eingewöhnung.
Wie pflegeintensiv ist die Himalayan?
Der Pflegeaufwand ist hoch (5 von 5). Plane häufige Pflege ein, oft mehrmals pro Woche, damit Fell oder Haut gesund bleiben.
Ist die Himalayan anfällig für Krankheiten?
Für die Himalayan sind erbliche Erkrankungen bekannt, etwa Herz- oder Gelenkprobleme. Achte auf eine seriöse Zucht mit Gesundheitstests und plane regelmäßige Vorsorge ein.
Passt die Himalayan zu dir?
Finde in gut einer Minute heraus, welche Rassen am besten zu deinem Alltag passen.












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